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Einlagensicherung bei Gemeinden…

Aus aktuellem Anlass und in Verbindung mit dem Zusammenbruch der Commerzialbank Mattersburg weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass auch bei Veranlagungen wie auch bei Spareinlagen der Portfoliogedanke vorherrschen sollte. Grundsätzlich ist die staatliche Einlagensicherung auch bei Institutionen mit EUR 100.000 pro Kunde und Bank vorhanden, wobei es insbesondere bei staatlichen Stellen im Gesetz Ausnahmeregelungen gibt (§ 10 ESAEG). Davon negativ betroffen sind leider auch die Gemeinden.

Konkret heißt das, dass Gemeinden leider nicht der Einlagensicherung unterliegen. Verfügen die Gemeinden jedoch über Beteiligungen in der Form von juristischen Personen, wie zB. eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) oder eine Kommanditgesellschaft (KG), so unterliegen diese Institutionen sehr wohl der Einlagensicherung.

Bedenken Sie das, auch wenn es um das Thema der Verwahrgebühren von Einlagen geht.


Kontaktieren Sie uns: Gerne stehen wir Ihrer Gemeinde auch dabei unterstützend zur Verfügung.


Hier geht es zur Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H…

Die Einlagensicherung und die Anlegerentschädigung sind in Österreich im Bundesgesetz über die Einlagensicherung und Anlegerentschädigung bei Kreditinstituten (Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz – ESAEG) geregelt. Bei diesen Bestimmungen handelt es sich um die Umsetzung von entsprechenden Richtlinien der EU in innerstaatliches Recht.

Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H ist die Sicherungseinrichtung für alle österreichischen Kreditinstitute. Ausgenommen davon sind jene Banken, welche dem institutsbezogenen Sicherungssystem von Erste Bank und Sparkassen angehören und deshalb durch die S-Haftungs GmbH gesichert sind.“

Quelle: https://www.einlagensicherung.at/index.php

About The Author

Heinz Hofstaetter
Over 20 years of international experience in senior management positions in the areas of consulting, banking, finance, asset management, valuation and Real Assets.